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Praxisleitfaden für geflüchtete LGBTI*-Menschen

Welche besonderen Bedürfnisse haben queere Asylsuchende? Was muss im Asylverfahren von LGBTI-Asylsuchenden beachtet werden? Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität geflüchtet sind, brauchen eine besondere Beachtung im Asylverfahren. Dies gilt insbesondere auch für Behörden, Freiwillige und Betreuungspersonal.

Der Umgang mit LGBTI*-Asylsuchenden

Queeramnesty, eine Gruppe von Amnesty-International Schweiz, hat zusammen mit Freiwilligen-Gruppe «Focus Refugees» den Praxisleitfaden «Geflüchtete LGBTI-Menschen» erarbeitet. Dies in Zusammenarbeit mit der Organisation
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«Asile LGBT»
in Genf. Der Leitfaden ist als Unterstützung für Asyl- und Migrationsfachpersonen im Umgang mit LGBTI-Asylsuchenden konzipiert worden. Er eignet sich jedoch auch für Freiwillige, die queere Asylsuchende begleiten und im Asylverfahren unterstützen. Die Online-Broschüre ist auch ein wichtiges Instrument für LGBTI-Organisationen, um die Integration der Geflüchteten in die lokale Community zu erleichtern.

Was sind LGBTI*-Asylsuchende?

LGBTI-Asysuchende sind Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsmerkmale und/oder ihres Geschlechtsausdrucks aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Sie sind deswegen besonders verletzlich und können auch in der Schweiz Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sein. Eine Aufnahme in der Schweiz kann zusätzlich schwierige Situationen für den/die queere Asylsuchende bedeuten. Dabei ist es wichtig, dass Betreuungspersonen in der Asylunterkunft oder Freiwillige sensibilisiert sind, welche besonderen Bedürfnisse und Verletzlichkeiten LGBTI-Asylsuchende haben können.

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Letztes UpdateMontag, 27. Juni 2022 um 09:17